
Bei der Frage, wo künftig die Stadtbahnendhaltestelle sein soll, scheiden sich die Geister: Soll die Bahn der „städtebaulichen Entwicklungschance“ weichen? Oder liegt die Priorität auf optimalen Verbindungen im ÖPNV?
Wir bedauern sehr, dass der Eindruck entstanden ist, es geht nur das eine oder das andere. Dabei ist das ganze Areal vom Alten Friedhof bis zur Cannstatter Straße groß genug, um beides zu realisieren: schöne Flächen mit der vielzitierten „Aufenthaltsqualität“ und eine Stadtbahnhaltestelle, um die uns aufgrund ihrer zentralen Lage sicher viele Kommunen im Umkreis beneiden. Auch wenn wir uns über jede gelungene gestalterische Maßnahme freuen: Vorfahrt haben für uns die Menschen. Und die wünschen sich gute, sichere und schnelle Verbindungen im ÖPNV. Deshalb kann es eine Verlegung maximal dann geben, wenn alle wichtigen Buslinien gut an die Stadtbahnhaltestellen angebunden werden können. Wenn das nicht möglich ist, ist der richtige Platz für die Haltestelle an der Lutherkirche. Und alle weiteren Veränderungen müssen darauf aufbauen.